Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

 
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Direktor
 
 
Tel. 040-431397-20
 
Kurzvita
 

Seit August 2020  Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Professor für Neuere Geschichte/ Zeitgeschichte im Arbeitsbereich Deutsche Geschichte der Universität Hamburg

2017-2020 Dekan des Fachbereichs Geschichte und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

2009-2020 Professor für Neuere und Neuste Geschichte am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Univeristät Münster

2008 - 2009 Distinguished Visiting Professor am Munk Centre for International Studies an der Universiy of Toronto

2007 - 2009 Professor für Geschichte der Neuzeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

2005 - 2007 Leiter der Abteilung Bildung und Forschung bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (Berlin)

2005 Vertretungsprofessur am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

2004 Habilitation in Moderner Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einer Analyse der Industrie- und Gewerbeausstellungen des langen 19. Jahrhunderts als Medien der Diskussion und Popularisierung von Konsummöglichkeiten in der sich industrialisierenden deutschen Gesellschaft

1998 - 2005 Wissenschaflicher Mitarbeiter und Leitender Mitarbeiter im Fachbereich Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1998 Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit einer Studie zum Bürgertum und zur Bürgerlichkeit in der NS- und in der SED-Diktatur

1997 - 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1994/1995 Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Geschichte, katholische Theologie und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1990 - 1994 Studium der Geschichte, Katholischen Theologie und Germanistik in Köln, Bonn, Münster und Rom

Ausgewählte Publikationen (Bücher, Aufsätze)

Monographien

Wiedervereinigungsgesellschaft. Aufbruch und Entgrenzung in Deutschland seit 1990, Bonn 2020.

1968 in Westfalen. Akteure, Formen und Nachwirkungen einer Protestbewegung, Münster 2018.

Volksgemeinschaft in der Kleinstadt. Kornwestheim 1920-1950, Stuttgart 2017.

Losing Heaven. Religion in Germany since 1945, New York/Oxford 2016.

Der verlorene Himmel. Glauben in Deutschland seit 1945, Göttingen 2013 - Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2013.

„Im Reich der Arbeit“. Die Repräsentation gesellschaftlicher Ordnung in Industrie- und Gewerbeausstellungen 1790-1913, München 2008 (Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, hrsg. von Dietrich Beyrau, Anselm Doering-Manteuffel und Lutz Raphael). 

SED-Diktatur und Gesellschaft: Bürgertum, Bürgerlichkeit und Entbürgerlichung in Magdeburg und Halle, Halle 2001 (Studien zur Landesgeschichte Sachsen-Anhalt, Bd. 7).

„Wie ist Christsein heute möglich?“ - Suchbewegungen des nachkonziliaren Katholizismus im Spiegel des Freckenhorster Kreises, Altenberge 1997 (Münsteraner Theologische Abhandlungen, Bd. 47).

Herausgeberschaften

„Hamburger Beiträge zur Zeitgeschichte“, Göttingen, seit 2020.

(Gemeinsam mit Olaf Blaschke), Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945? Frankfurt a.M., 2020.

(Gemeinsam mit Mark Ruff), Germany and the Confessional Divide, New York 2020.

(Gemeinsam mit Benedikt Brunner, Klaus Große Kracht und Meik Woyke), "Sagen, was ist". Walter Dirks in den intellektuellen und politischen Konstellationen Deutschlands und Europas, Bonn 2019.

(Gemeinsam mit Stefan Lehr), Politisches Entscheiden im Kalten Krieg, Göttingen 2019.

(Gemeinsam mit Klaus Große Kracht und Meik Woyke), Ein „kurioser Kopf“ – Walter Dirks im Kontext der deutschen und europäischen Geschichte, erscheint in der Schriftenreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2019. 

(Gemeinsam mit Sabine Kittel), Welche „Wirklichkeit“ und wessen „Wahrheit“? Das Geheimdienstarchiv als Quelle und Medium der Wissensproduktion, Göttingen 2018.

(Gemeinsam mit Christian Jansen und Stefano di Cavazza), Massenparteien im 20. Jahrhundert. Christ- und Sozialdemokraten, Kommunisten und Faschisten in Deutschland und Italien / Da partito dei notabili a partito popolare di massa? Fascisti, comunisti, socialdemocratici e democristiani in Italia e in Germania, Stuttgart 2018.

(Gemeinsam mit Niklas Lenhard-Schramm), Der Contergan-Skandal und seine Folgen, Göttingen 2017.

(Gemeinsam mit Christoph Lorke), Deutschland nach 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017.

(Gemeinsam mit R. Schmidt), Gedachte Stadt – Gebaute Stadt: Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz 1945 - 1990 (Städteforschung. Reihe A: Darstellungen Band 94), Köln 2015.

Hindenburg- oder Schlossplatz? Was die Debatte über Münster verrät, Münster 2015.

„Konfession und Gesellschaft“, Stuttgart, seit 2014.

Schriftenreihe „Religion und Moderne“ des Centrums für Religion und Politik in der Moderne, Göttingen, seit 2014.

Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte („Blaue Reihe“), Paderborn/Bonn, seit 2012.

Anatomie der Staatssicherheit. Geschichte, Struktur, Methoden (MfS-Handbuch), zusammen mit Walter Süß, Roger Engelmann, Ilko Sascha Kowalczuk u.a. als Leiter der Redaktion, Berlin 2005-2009. 

Aufsätze

(Gemeinsam mit Olaf Blaschke), Einführung und Problemskizze: Was glaubten die Deutschen 1933-1945?, in: dies. (Hg.), Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945? Frankfurt a.M., 2020, S. 9-40.

(Gemeinsam mit Benedikt Brunner, Klaus Große Kracht, Meik Woyke), „Den Roten zu schwarz, den Schwarzen zu rot“. Walter Dirks im Kontext der deutschen und der europäischen Geschichte, in: dies. (Hg.), "Sagen, was ist" Walter Dirks in den intellektuellen und politischen Konstellationen Deutschlands und Europas, Bonn 2019, S. 7-22.

Politischen Entscheiden in Ost und West, in: ders., Stefan Lehr (Hg.), Politisches Entscheiden im Kalten Krieg, Göttingen 2019, S. 7-22.

Staatskirchenrecht als Chance?, in: Michael Schlagheck, Arnd Uhle (Hg.), Individualität und Institutionalität. 100 Jahre staatskirchenrechtliche Regelung der Weimarer Reichsverfassung. Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche, Band 54, Münster 2019.

Perspektiven der religionswissenschaftlichen Forschung aus zeithistorischer Sicht. Eine biografisch-bibliografische Annäherung, in: Andreas Henkelmann, Christoph Kösters, Rosel Oehmen-Vieregge, Mark E. Ruff (Hg.), Katholizismus transnational, Münster 2019, S. 73-88.

Das Christentum als Agent der Globalisierung?, in: Olaf Blaschke, Francisco Javier Ramon Solans (Hg.), Weltreligion im Umbruch, Frankfurt a. M. 2019, S.  365-376.

Von der "friedlichen Revolution" zum Aufbruch in die "entsicherte Gesellschaft", in: Berliner theologische Zeitschrift 02/2019.

Welche “Wirklichkeit” und wessen “Wahrheit“? Methodische und quellenkritische Überlegungen zur Geheimdienst- und Repressionsforschung, in: ders., Sabine Kittel (Hg.), Welche „Wirklichkeit“ und wessen „Wahrheit“? Das Geheimdienstarchiv als Quelle und Medium der Wissensproduktion, Göttingen 2018, S. 7-18.

Kulturelle Vielfalt als gesellschaftlicher Leitbegriff und politische Praxis? Nation und „Volksgemeinschaft“ im 19. und 20. Jahrhundert, in: Bertelsmann Stiftung (Hg.), Vielfalt leben – Gesellschaft gestalten. Chancen und Herausforderungen kultureller Pluralität in Deutschland, Gütersloh 2018, S. 103-119.

Cultural Diversity as a Societal Concept and Political Practice? The Concept of Nation and „Volksgemeinschaft“ in the 19th and 20th Centuries, in: Bertelsmann-Stiftung (Hg.), Living Diversity – Shaping Society. The Opportunities and Challenges Posed by Cultural Difference in Germany, Gütersloh 2018, S. 101-115.

Macht Gottlosigkeit unfriedlich? In: Martin Sabrow (Hg.), Glaube und Gewalt, Leipzig 2018, S. 134-159.

Wie bürgerlich war der Nationalsozialismus? Ein Kommentar, in: Norbert Frei (Hg.), Wie bürgerlich war der Nationalsozialismus?, Göttingen 2018, S. 78-85.

Geschichte und Gegenwart von Laiçité und hinkender Trennung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 28-29/2018, S. 28-33.

Das andere 1968. Die Protestbewegung und die katholische Kirche, in: Herder-Korrespondenz 72 (2018), S. 22-24.

„Abendland“, „Rechristianisierung“ und „hinkende Trennung“. Entstehung und Entwicklung der religionspolitischen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, in: Daniel Gerster, Ulrich Willems u.a. (Hg.), Religionspolitik heute. Herausforderungen und Lösungsansätze im internationalen Vergleich, Frankfurt 2018, S. 73-96.

Luthergedenken – Kirchenkrise – Islamophobie: Zeithistorische Beobachtungen zum religiösen Feld in Deutschland, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 1 (2017), S. 39-48.

(Gemeinsam mit Niklas Lenhard-Schramm), Contergan – Arzneimittelskandal und permanentes Politikum, dies. (Hg.), Der Contergan-Skandal und seine Folgen, Göttingen Herbst 2017, S. 9 – 33.

Von der „Krise der Volksparteien“ zum Aufstieg der AfD? Fragen und Hypothesen zur Transformation des politischen Systems in Deutschland, in: Cavazza, Großbölting, Jansen (Hg.), Honoratiorenpartei, S. 257-267.

(Gemeinsam mit Stefano Cavazza und Christian Jansen), Massenparteien in Deutschland und Italien im 20. Jahrhundert, in: dies. (Hg.), Honoratiorenpartei, S. 17-30.

(Gemeinsam mit Christoph Lorke), Vereinigungsgesellschaft. Deutschland seit 1990, in: dies. (Hg.), Deutschland nach 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, S. 9-32.

Katholiken in der „Volksgemeinschaft“. Zur Neukonzeption eines Forschungsfeldes, in: Friedrich Wilhelm Graf, Hans-Günther Hockerts (Hg.), Distanz und Nähe zugleich? Die christlichen Kirchen im ‚Dritten Reich’, München 2017, S. 29-55.

Weder Schmuddelkind noch Prinzessin, oder: Warum die „alte“ DDR-Geschichte am Ende, aber die DDR nicht „ausgeforscht“ ist, in: U. Mählert (Hg.), Die DDR als Chance. Neue Perspektiven auf ein altes Thema, Berlin 2016, S. 99-107.

Warum sich die deutsche Gesellschaft mit religiöser Vielfalt so schwertut – eine (zeit-)historische Erkundung, in: Ulrich Willems, Astrid Reuter, Daniel Gerster (Hg.), Ordnungen religiöser Pluralität. Wirklichkeit – Wahrnehmung – Gestaltung, München 2016, S. 251-274.

„Christliche Dienstgemeinschaft“ – Transformationen des religiösen Feldes und Profildebatten von Caritas und Diakonie im Nachkriegsdeutschland (engl. Titel: „Christian Community of Service“ – Transformations in the religious field and debates of self-perception in Caritas and Diakonie in Postwar-Germany), in: Soziale Passagen 8 (2016), H. 1, 49-64.

Katholizismus? Katholisches Milieu? Gelebter Glaube! Forschungsperspektiven auf das religiöse Feld seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, in: Historisches Jahrbuch (2016), S. 54-72.

The National Socialist Past as a Point of Reference for Religious Counter-Cultures, erscheint in: Contemporary Church History, Frühjahr 2016.

Erosion und Resilienz: Bürgertum, Bürgerlichkeit und Entbürgerlichung in SBZ und DDR seit 1945, in: Jahrbuch Sachsen und Anhalt 24 (2015), S. 101-119.

Religionsgeschichte als „Problemgeschichte der Gegenwart“ – Ein Vorschlag zu künftigen Perspektiven der Katholizismusforschung, in: Wilhelm Damberg, Karl Hummel (Hg.), Katholizismus in Deutschland. Zeitgeschichte und Gegenwart, Paderborn 2015, S. 169-186.

(Gemeinsam mit Markus Goldbeck), Religion, in: Thomas Rahlf (Hg.), Deutschland in Daten. Zeitreihen zur Historischen Statistik, Bonn 2015, S. 172-185, S. 175.

Von der Nächsten- zur Fernstenliebe? Bundesdeutsche Kirchen auf der Suche nach Relevanz zwischen 1960 und 1980, in: Andreas Holzem (Hg.), Würde Gottes Ordnung auf Erden anerkannt…“ Hungerkatastrophen als Bedrohung religiöser und sozialer Ordnungen: Bedrohungskommunikation und Bewältigungshandeln in christlichen Gesellschaften (1400–1980), Tübingen 2016, 18 Seiten.

 „Schloss jetzt“. Eine Stadt streitet über ihr Früher und ihr Heute, in: ders. (Hg.) „Schloss jetzt“ – Eine Stadt streitet um ihre Geschichte. Die Debatte um die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Münster, Münster 2015, S. 7-27.

(Gemeinsam mit Rüdiger Schmidt), Gedachte Stadt – gebaute Stadt. Zur Einleitung, in: dies. (Hg.), Gedachte Stadt – Gebaute Stadt: Urbanität in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz 1945 – 1990 (Tagungsband zur Konferenz des Instituts für vergleichende Städteforschung), Köln 2015, S. XV-XXVI.

Der Osten im Westen? Bundesrepublikanische Praktiken urbanen Planens und Bauens in Abgrenzung und in Verflechtung zur DDR, erscheint in: ders. (Hg), Gedachte Stadt – gebaute Stadt, Köln 2015, S. 29-46.

Das „katholische Mädchen vom Lande“ als Avantgarde? Ein Deutungsangebot zum Wandel von religiöser Lebensführung in den 1960er und 1970er Jahren, in: Claudia Lepp, Harry Oelke (Hg.), Religion und Lebensführung in den 1960er Jahren, Berlin 2015, S. 163-181. 

Religion in Deutschland nach 1945, in: Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte 11 (2014), S. 28-32.

Dem Glauben entwöhnt. Der Kirchenkampf der SED und seine Folgen bis heute, in: Herder-Korrespondenz. Monatshefte für Gesellschaft und Religion 11 (2014), S. 559-564.

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