Werkstatt der Erinnerung

 

Oral History-Archiv der FZH

 

Wir freuen uns sehr, Sie wieder in unserem Lesesaal begrüßen zu dürfen. Ein Besuch bei uns ist jedoch ausschließlich nach Terminvereinbarung per E-Mail und unter Einhaltung der folgenden Regeln möglich:

 

  1. Terminvereinbarung: Ein Aufenthalt im Lesesaal ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail möglich. Zum einen brauchen wir aus Gründen der Infektionsnachverfolgung Ihre Kontaktdaten. Zum anderen ist die Anzahl der Plätze im Lesesaal begrenzt.
  2. Testpflicht: Wir gehen davon aus, dass Sie vollständig geimpft, vollständig genesen oder getestet zu uns kommen.
  3. Symptomfreiheit: Auch wenn das Testergebnis negativ ist, bitten wir Sie auf einen Besuch zu verzichten, wenn Sie an einer akuten Atemwegsinfektion leiden (Husten, Schnupfen, Halsweh…)
  4. Maskenpflicht: Das Tragen einer medizinischen Maske (FFP2 oder chirurgische Maske) ist während des gesamten Aufenthalts im Gebäude (Lesesaal, Flure, Toiletten) obligatorisch.
  5. Abstands- und Hygieneregeln: Bitte waschen/desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände. Achten Sie auch jederzeit auf einen Sicherheitsabstand von zwei Metern zur nächsten Person.
  6. Verpflegung: Bitte beachten Sie, dass Essen auf dem Flur vor dem Lesesaal und in anderen öffentlichen Bereichen unseres Gebäudes derzeit leider nicht möglich ist.

Wir stellen Händedesinfektion zur Verfügung. Flächen/Tische werden regelmäßig desinfiziert. Zudem achten wir auf eine gute Durchlüftung des Lesesaals.

Der Lesesaal ist von Montag bis Donnerstag 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Kontakt: Andrea Althaus, althaus@zeitgeschichte-hamburg.de

 

Profil
 
Aus dem 1990 von der Hamburger Bürgerschaft initiierten Oral History-Projekt Hamburger Lebensläufe - Werkstatt der Erinnerung (WdE) ist inzwischen eine Sammlung von über 2000 lebensgeschichtlichen, größtenteils verschriftlichten Interviews entstanden, die fortlaufend erweitert wird. Fotografien, schriftliche Lebensberichte, Tagebücher, Briefe und andere Dokumente, die die Befragten der WdE überlassen haben, ergänzen die Sammlung.

Das Kernstück der WdE bilden Interviews mit als Juden oder "Halbjuden" verfolgten Personen, mit Hamburger Sinti sowie mit politisch Verfolgten aus dem sozialdemokratischen und kommunistischen oder anderen oppositionellen Milieus. Dazu gehören auch Interviews mit so genannten "vergessenen Verfolgten" und ehemaligen Swing-Jugendlichen. Einen Schwerpunkt bilden Interviews, die die Erfahrungen der Bombenangriffe auf Hamburg im Sommer 1943 und ihre Tradierung zum Thema haben. Weitere Sammlungen enthalten Interviews zu Aspekten der Nachkriegszeit in Hamburg bis in die 1980er Jahre, darunter zu den Themen Migration, politische Organisierung und Arbeit.
 
Exemplarische Einblicke in die Sammlungen der WdE erhalten Sie auf zwei Websites. Biographische Informationen und Auszüge aus Videointerviews mit Jeckes, deutschsprachigen Israelis, erhalten sie hier. Interviewauszüge, vertiefende Informationen und Fotos zum Thema Migration und Mobilität finden Sie hier.
 
Wir bieten Beratung im Umgang mit lebensgeschichtlichen Interviews, bei der Konzeption von Oral History-Projekten und leisten Hilfestellung bei Fragen zur Durchführung, Archivierung und Erschließung von Interviews.

Weiterführende Informationen über die Werkstatt der Erinnerung finden Sie unter www.werkstatt-der-erinnerung.de
 
Benutzung

Sowohl die Interviewtranskripte als auch die Audio- und Videoaufnahmen können, sofern keine Nutzungseinschränkungen festgelegt wurden, mit begründetem Interesse für Forschung, Lehre und Bildung genutzt werden. Um die Benutzung vorbereiten zu können, bitten wir um eine vorherige Anfrage per Email.
 
 
Kontakt
 
Wir stehen von Montag bis Mittwoch für Rechercheanfragen sowie andere Anliegen per Email oder telefonisch zur Verfügung.