Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 
Dr. Yvonne Robel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
 
 
Tel. 040-431397-35
 
Kurzvita
 
Seit Oktober 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
 
2013-2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Medien- Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen im historischen Teilprojekt „Raumbezogene Identitätskonstruktionen in Leipzig und Hamburg 1919-1975“
 
2011-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Abteilung: Geschichte des 19./20. Jahrhunderts, Schwerpunkt: Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformen
 
2012 Promotion am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Bremen: Verhandlungssache Genozid. Zur Dynamik geschichtspolitischer Deutungskämpfe
 
2010-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Studienzentrums am Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Bremen
 
2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen im DFG-Projekt „Politische Biographien im Generationsverlauf 1945-1968. Politisches Handeln und Prozesse der Sanktionierung und Inhaftierung in Ost- und Westdeutschland“
 
2007-2010 Lehrbeauftragte am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Bremen
 
1997-2004 Magisterstudium Kulturwissenschaften, Ost-/Südosteuropawissenschaften und Ethnologie an der Universität Leipzig und der Martin-Luther-Universität Halle/Saale
 
Arbeitsschwerpunkte
 
Kulturgeschichte, Geschichtspolitik/Erinnerungskultur, Mediengeschichte, Verfolgungs- und Strafpraktiken im 20. Jh., Antiziganismus
 
Aktuelles Forschungsprojekt
 
 
Ausgewählte Publikationen

1. Monografien
 
Verhandlungssache Genozid. Zur Dynamik geschichtspolitischer Deutungskämpfe, Paderborn, Fink 2013 (Dissertation).

2. (Mit-) Herausgeberschaften

Hg. mit Ulrike Senger/ Thorsten Logge, Projektlehre im Geschichtsstudium. Verortungen, Praxisberichte und Perspektiven, Bielefeld 2016.
 
Hg. mit Gerd Koop, Gefangen am Schlossgarten. Zur Geschichte des Oldenburger Strafvollzugs in der Gerichtsstraße, Lingen, Kriminalpädagogischer Verlag 2014.
 
Hg. mit Markus End/ Kathrin Herold, Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments, Münster, Unrast 2009.
 
3. Aufsätze
 
The Communicative Construction of Space-related Identities. Hamburg and Leipzig Between the Local and the Global, in: Hepp, Andreas/Breiter, Andreas/Hasebrink, Uwe (Hg.): Communicative Figurations. Transforming Communications in Times of Deep Mediatization, London, Palgrave MacMillan 2017, S. 151-172. (gem. mit Inge Marszolek)

Schieflagen öffentlicher Aufmerksamkeit: Der Genozid an den ArmenierInnen im deutschen Erinnerungsdiskurs, in: Kunter, Katharina/Mendel, Meron/Fassing, Oliver (Hg.): 100 Jahre Leugnung. Der Völkermord an den ArmenierInnen. Beiträge zu einer multiperspektivischen Erinnerungskultur in Deutschland, Münster, Aschendorff 2017, S. 55-75.

Exzessiv passiv. Ein Wiedersehen mit The Big Lebowski, in: Muße. Ein Magazin, 3. Jhg. 2017, Heft 1, S. 37-39. Volltext unter: http://mussemagazin.de/?p=2242

Nichtstun nach 1945. Zwischen Erziehung, Beratung und Inszenierung, in: Zeitgeschichte in Hamburg. Nachrichten aus der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) 2016, Hamburg 2017, S. 88-104. Volltext unter: https://www.zeitgeschichte-hamburg.de/files/fzh/pdf/jahresbericht_2016.pdf

Ernst Thälmann zur Ehre: Öffentliche Deutungskämpfe in Hamburg, in: von Reeken, Dietmar/Thießen, Malte (Hg.): Ehrregime: Akteure, Praktiken und Medien lokaler Ehrungen in der Moderne, Köln, Vandenhoeck & Ruprecht 2016, S. 33-49.

The Communicative Construction of Collectivities: An Interdisciplinary Approach to Media History, in: Historical Social Research 41 (1), 2016, S. 328-357. (gem. mit Inge Marszolek) Volltext unter: http://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/46516

Suchkind 312: Cross-mediale Geschichtsschreibung im Unterhaltungsformat, in: Trültzsch-Wijnen, Sascha/Barberi, Alessandro/Ballhausen, Thomas (Hg.), Geschichte(n), Repräsentationen, Fiktionen: Medienarchive als Gedächtnis- und Erinnerungsorte. Reihe Medien und Geschichte. Köln, Herbert von Halem-Verlag 2016, S. 100-111.

Memory Loops in Oldenburg. Zur Verknüpfung von Archiv- und Radioarbeit. In: Senger, Ulrike/Robel, Yvonne/Logge, Thorsten (Hg.), Projektlehre im Geschichtsstudium. Verortungen, Praxisberichte und Perspektiven, Bielefeld, W. Bertelsmann Verlag 2015, S. 156-166.
 
Antiziganismus postkolonial betrachtet, in: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (Hg.), Antiziganismus – Soziale und historische Dimensionen von „Zigeuner“-Stereotypen, Heidelberg 2015, S. 182-197.
 
 
Jüngste Vorträge
 
Die Hamburger Krankheit
Vortrag im Rahmen der Nacht des Wissens, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, 4.11.2017.

Vom Appell zur Anleitung. Ratschläge zum Nichtstun seit den 1950er Jahren
Tagung „Nicht/Handeln. Sozio-politische Praktiken der Partizipationsunterlassung in der europäischen Moderne“ am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 29.9.2017

Einführung zur Tagung „Öffentlich, populär, egalitär? Soziale Fragen des städtischen Vergnügens 1890-1960“ und Einführung zum Auftakt-Filmabend („Große Freiheit Nr. 7“) im Metropolis Kino, Hamburg, 9.-11.2.2017

Die Verfolgung von Sinti und Roma in der NS-Zeit
Gedenkrede in der Bezirksversammlung Hamburg Nord, 27.1.2017

Nichtstun. Zur Konstruktion gesellschaftlicher Ordnung im 20. Jahrhundert
Projektvorstellung im Forschungskolloquium des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, 20.1.2017

Nichtstun. Zur Konstruktion gesellschaftlicher Ordnung im 20. Jahrhundert
Projektvorstellung im Forschungskolloquium Prof. Dr. Christoph Cornelißen / Prof. Dr. Andreas Fahrmeir, Frankfurt am Main, 16.1.2017

Bewegte Müßiggänger. Figuren des Nichtstuns im Spielfilm
Workshop „Bilder von Nicht-Arbeit“ am Museum der Arbeit Hamburg, 25.11.2016

„Nichtstun“ nach 1945. Konjunkturen öffentlicher Aufmerksamkeit
Projektvorstellung am SFB „Muße. Konzepte, Räume, Figuren“, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 20.10.2016

Pathologisches Nichtstun? Die öffentliche Aufmerksamkeit für „Faule“ und „Müßiggänger“ zwischen 1900 und 1930
Sektion auf dem 51. Historikertag: „Die gesunde Gesellschaft als Glaubensfrage: Zur Pathologisierung des Sozialen in der Moderne“, Hamburg, 23.09.2016

Der Wert öffentlicher Aufmerksamkeit. Vertreibung und Flucht von Roma
Ringvorlesung „Fluchtgeschichte(n). Kulturhistorische Perspektiven auf ein aktuelles Phänomen“, Universität Hamburg, 28.06.2016

Nichtstun als Haltung – Mediale Diskurse seit den 1950er Jahren
Jahrestagung des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen „Exit. Ausstieg und Verweigerung in ‚offenen Gesellschaften‘ nach 1945“, Georg-August-Universität Göttingen, 17.06.2016

„asozial“ und „arbeitsscheu“ – Stigmatisierung und Verfolgung im Nationalsozialismus
Veranstaltungsreihe „Vom Sozialschmarotzer zum Gossenboss. ‚Asozialität‘ als Konstrukt, Verfolgungsgrund und Hype“, Hamburg, 10.04.2016

Wegen Umbau geschlossen. Vom Erinnern zum Erzählen
Vortrag im Rahmen der Ausstellung “Das Haus der Mutter” im Museum Neukölln, Berlin, 21.02.2016
 
Mitgliedschaften
 
Arbeitsstelle Regionale Geschichtskulturen
 
German Studies Association (GSA)
 
Netzwerk Entangled Media History (EMHIS)
 
Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands e.V. (VHD)
 
Verein für kritische Geschichtsschreibung e.V.