Archiv

 
Aktuelle Mitteilung zum Archiv der FZH

Angelika Voß-Louis ist zum 1. Februar 2017 in den Ruhestand getreten.
Neue Leiterin des Archivs ist Kirsten Schaper, die ihre Tätigkeit am 15. März 2017 aufgenommen hat.
Bei Beratungswünschen bitten wir um vorherige Terminabsprache per e-mail an archiv@zeitgeschichte-hamburg.de

Archivalien können per e-mail bestellt und im Lesesaal eingesehen werden (Signaturen finden Sie in der Online-Beständeübersicht).
Bitte schicken Sie Ihre Bestellungen an
 
Profil
 
Die FZH verfügt über ein umfangreiches Archiv zur Sozial-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts mit  Beständen zur Geschichte der Arbeiter- und Friedensbewegung, Sammlungen zur Geschichte der Sexualität sowie zahlreichen individuellen Zeugnissen und Pressedokumentationen.
 
Eine Online-Beständeübersicht informiert über das Archiv, daneben gibt es detaillierte Findbücher zu einzelnen Beständen, die noch nicht vollständig in die Übersicht aufgenommen worden sind.

Im Archiv finden sich größere Sammlungen zu folgenden Organisationen:
-    DGB (Kreis Freie und Hansestadt Hamburg sowie Landesbezirk Nordmark)
-    SPD (Landesorganisation Hamburg)
-    ZdK (Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften)
-    Notgemeinschaft der durch die Nürnberger Gesetze  Betroffenen
-    Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
-    Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten (AvS ), Hamburg
-    KPD (Opposition) / IVKO
 
Die älteste Sammlung in unserem Archiv, das Hans-Schwarz-Archiv zur Geschichte der Konzentrationslager Dachau und Neuengamme enthält auch die Dokumentation von Gertrud Meyer zu Verfolgung und Widerstand in Hamburg. Ende 2007 wurden Unterlagen aus diesem Bestand, die sich auf das Konzentrationslager Neuengamme beziehen an das Archiv der dortigen Gedenkstätte abgegeben.
 
Die wichtigsten neueren Bestände sind der Nachlass von Dr. Günter Amendt und das Archiv des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), Landesverband Nordmark e.V. .
 
Das künftige Sammlungsprofil des FZH-Archivs konzentriert sich auf Nachlässe und Dokumentationen zur Alltagsgeschichte von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die keine besonderen öffentlichen Ämter bekleideten. Auch sollen die Sammlungen zur Hamburger Gewerkschaftsbewegung und Sozialdemokratie sowie zur Sexualitätsgeschichte fortgeführt werden. Mit diesem Profil beteiligt sich das FZH-Archiv  am  Hamburger Überlieferungsverbund Nachlässe (HÜV-NL).
 
Benutzung
 
Wenn die Materialgeber nichts anderes verfügt haben, gelten für die Archivbestände die Schutzfristen analog zum Hamburgischen Archivgesetz.
 
Bei Benutzungswünschen bitten wir um eine vorherige schriftliche oder telefonische Mitteilung und Terminabsprache. Um die Materialien bereitstellen zu können, benötigen wir die Angabe von Bestellnummer und Aktentitel.
 
Unser Lesesaal ist von 9-17 Uhr geöffnet, freitags bis 15 Uhr. Für auswärtige Archivbenutzer können die Öffnungszeiten bis in den frühen Abend verlängert werden. Benutzer mit einer persönlichen Universitätskennung haben im Lesesaal Internetzugang; ein Münzkopierer ist vorhanden.

Kontakt: