Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 
Lina Nikou M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
 
 
Kurzvita
 
2002-2010 Studium der Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Museumsmanagment und der Politischen Wissenschaft an der Universität Hamburg.
 
Thema der 2011 veröffentlichten Magisterarbeit: „Zwischen Imagepflege moralischer Verpflichtung und Erinnerungen. Das Besuchsprogramm für jüdische ehemalige Hamburger Bürgerinnen und Bürger“.
 
Das Dissertationsprojekt ist eine Erweiterung der Magisterarbeit und trägt den Arbeitstitel: „Einladungen in die alte Heimat. Besuchsprogramme deutscher Großstädte für Verfolgte des Nationalsozialismus“.
 
Außerdem seit Ende 2008 Führungen auf dem Jüdischen Friedhof Altona für die Stiftung Denkmalpflege Hamburg sowie seit einiger Zeit auch Stadtrundgänge durchs jüdische Hamburg. Darüber hinaus Leitung von Projektwochen des vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden organisierten Schülerprojekts „Geschichtomat - Entdecke das jüdische Hamburg“.
 
Aktuelles Forschungsprojekt
 
 
Ausgewählte Publikationen
 
1. Monographie
 
Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen. Das Besuchsprogramm für jüdische ehemalige Hamburger Bürgerinnen und Bürger, München, Hamburg 2011.

2. Aufsätze
 
gemeinsam mit Janine Schemmer: Auf der Reeperbahn. (Re)Präsentationen von und auf St. Pauli, in: Vokus 22/1 (2013), S. 29-38.

Receiving Reconciliation? Invitations from German Cities to Jewish Refugees of National Socialism in the United States, in: AICGS Society, Culture & Politics Program, Washington, DC 2013.

„Heimweh nach München“. Städtische Einladungen für Verfolgte des Nationalsozialismus als Geschichts- und Imagepolitik in den sechziger Jahren, in: Zeitgeschichte in Hamburg 2012. Nachrichten aus der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg 2013, S. 81-94.

„Mein Name ist Ausländer“. Alltagserfahrungen und Migrationspolitik in der Stadt, in: 19 Tage Hamburg. Ereignisse und Entwicklungen der Stadtgeschichte seit den fünfziger Jahren, hg. von Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, München, Hamburg 2012, S. 217-230.

„Also, ich war ein normales Kriegskind.“ Mathel Miriam Gottlieb-Drucker. Auf der Suche nach Zugehörigkeit, in: Aus Hamburg in alle Welt. Lebensgeschichten jüdischer Verfolgter aus der „Werkstatt der Erinnerung”, hg. von Linde Apel, Klaus David und Stefanie Schüler-Springorum, Hamburg, München 2011, S. 86-99.

„Gott wird uns schon helfen.” Jenny Marmorstein. Als Haushaltshilfe nach Großbritannien, in: Aus Hamburg in alle Welt, S. 100-115.

„I just don’t believe in running away.” Anthony und Lara von Hirschfeld. Migration als familiäres Erbe, in: Aus Hamburg in alle Welt, S. 116-128.

„It’s strange that there is a feeling of Heimat, a little bit of it.” Peter Sussmann und Hilde Rotenberg. Gemischte Gefühle und vorsichtige Annäherungen, in: Aus Hamburg in alle Welt, S. 129-144.

„Wer geschnappt wurde, der hatte Pech.” Therese Jonas. Die Deportation überlebt, in: Aus Hamburg in alle Welt, S. 145-160.

Einladungen nach Hamburg. Das Besuchsprogramm für jüdische ehemalige Bürgerinnen und Bürger, in: Aus Hamburg in alle Welt, S. 188-200.
 
3. Rezensionen und Berichte
 
Rezension zu: Katharina Stengel: Hermann Langbein. Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit, in: Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung (2013), 12 (MEDAON |2013.

gemeinsam mit Janine Schemmer: Tagungsbericht Zeitzeugen des Hamburger „Feuersturms“ und ihrer Familien. 11.11.2011-12.11.2011, Hamburg, in: H-Soz-u-Kult, 23.01.2012.

Jüngste Vorträge
 
Alte Heimat – fremde Stadt? Reaktionen jüdischer Emigranten auf offizielle Einladungen nach Hamburg, (West-)Berlin und München, Vortrag im Rahmen der Reihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“ an der Universität Hamburg, Hamburg, 13.1.2014.

Vergangenheitstouristen. Besuche jüdischer Emigranten auf Einladung des Hamburger Senats, Vortrag auf der Tagung „Invented Jewish Traditions. Jüdisches Erbe in Europa zwischen Erinnerung und Inszenierung“ am Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, 17.-20.11.2013.

gemeinsam mit Romain Faure: The Impact of Reconciliation Initiatives: Two German Case Studies, Vortrag am American Institute for Contempoary German Studies (AICGS), Washington, DC (USA), 24.9.2013.

In Search of Home? Visits by Jewish Emigrants and their Descendants to their former Hometowns in Germany, Vortrag auf der „Third Junior Scholars Conference in German‐Jewish History. Germans and Americans in Israel: Israelis in Germany and the United States” am German Historical Institute (GHI), Washington, DC (USA), 3.-4.4.2013.

Einladungen in die alte Heimat – Erinnerungskulturen vergleichen? Besuchsprogramme für ehemalige Verfolgte des Nationalsozialismus in Berlin, München und Hamburg, Vortrag im öffentlichen „Forschungskolloquium zur Vergleichs- und Verflechtungsgeschichte“ an der Freien Universität Berlin, 28.1.2013.
 
„Heimweh nach München“. Städtische Einladungen für Verfolgte des Nationalsozialismus als Geschichts- und Imagepolitik, Vortrag auf der interdisziplinären Doktorandenkonferenz „Stadt - Image - Identität. Konstruktion und Wandel von Städtebildern im 19. und 20. Jahrhundert“ an der Ludwig-Maximilian-Universität München (ProMoHist and ProArt), München, 9.-10.11.2012.

Coming Back Home? Berlin Presents Itself to Refugees of the Nazi Regime Living Abroad, schriftliche Ausarbeitung eines Papers und Präsentation auf der „Second International Graduate Students’ Conference on Holocaust and Genocide Studies“ am Strassler Center of Holocaust and Genocide Studies, Clark University, Worcester (USA), 29.3.-1.4.2012.

Einladungen in die alte Heimat. Besuchsprogramme deutscher Großstädte für Verfolgte des Nationalsozialismus, Vortrag auf dem „1. Passauer Symposium zur Geschichtspolitik, Passau“, 4.-5.11.2011.

Stipendien
 
Mitte Juli bis Ende August 2014: Reisestipendium der FAZIT-Stiftung.
 
Ab Oktober 2014: Stipendiatin des Leo Baeck Fellowship Programms

Mitte August bis Ende September 2013: Aufenthalt am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS), der Johns Hopkins University in Washington, DC als Harry & Helen Gray Reconciliation Fellow.

November 2010 bis Dezember 2013: Doktorandenstipendium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius