Veranstaltungen - Rückblick 2018

Konferenz

Perceptions of Apartheid in Western Europe 1960 – 1990
Conference 13th to 15th September 2018

Organizers: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Universität Kopenhagen

Venue: University of Hamburg, Faculty of Business, Economics and Social Sciences, Von-Melle-Park 9, Room S29 & S30

How did Western European societies respond to the apartheid system in South Africa? In the last two decades this question has mainly been answered in the contexts of specific national historical researches, more or less detached from each other. Understanding those responses as a transnational and entangled history between Western European and South African societies on the contrary is still a desideratum in contemporary historical research. The conference will focus on those entanglements during the time of the 1960s until the 1990s. A key term for analyzing and understanding those responses is the one of ‘perceptions’. Governments, companies, trade unions, churches, political parties, protest movements and other societal groups and institutions reactions on the apartheid system were based on a complex processes of perceptions. Those processes of perception refer to different systems of meaning linked to different spheres and times of Western European societies and those in South Africa.

What the conference aims at is to reflect ‘Perceptions of Apartheid’ in its complex manifestations and ramifications. The lectures will discuss ‘reactions from afar’, they will examine the involvement of West European protagonists in South African society during apartheid era and they will focus on entanglements, transitions and processes of cultural translations between Western Europe and South Africa.

What changed in Western European societies through those ‘Perceptions of Apartheid’? To which specific national contexts do those perceptions refer? In which way do those perceptions and reactions exceed the national frames and enter a transnational space? Can we speak of a specific West European way of perceiving events and developments in South Africa from 1960s to 1990s or were those perceptions totally disparate?

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Buchpräsentation

Dorothee Wierling stellt ihr neues Buch vor:

„Mit Rohkaffee handeln“. Hamburger Kaffeeimporteure im 20. Jahrhundert
6. September 2018, 18.30 Uhr, Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg

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Vortragsreihe

1968 – to be continued…
 
2018 jährt sich „1968“ zum fünfzigsten Mal. Die große Mehrheit assoziiert damit wohl bestimmte Bilder, wie das des erschossenen Benno Ohnesorgs, des Reden haltenden Rudi Dutschke oder der unbekleideten Mitglieder der Kommune I. Doch können die vielfältigen Ereignisse und (auch globalen) Entwicklungen, die heute für „1968“ stehen, nicht auf einige Bilder und Parolen reduziert werden. Die Veranstaltungen der Reihe behandeln Ereignisse sowie soziale und politische Transformationsprozesse, die mit der Chiffre „1968“ in Verbindung gebracht werden, und ihre Deutungen. Dabei werden auch Ereignisse und Akteure in den Blick genommen, die bisher weniger mit „1968“ in Zusammenhang gestellt wurden. Ziel ist, nicht nur die Ereignisse zu historisieren, die heute für „1968“ stehen, sondern auch über Erinnerungen und Wirkungen in den folgenden Jahrzehnten nachzudenken und damit allzu eingängigen Narrativen über Erfolge oder Scheitern von „1968“ abgewogenere Deutungen entgegenzusetzen.

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Workshop

"... eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird."
Ralph Giordano und die 'zweite Schuld': Zur Aktualität einer publizistischen Intervention

Veranstaltungsort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg, Studienzentrum
Datum: 15. und 16. Februar 2018
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Während des Workshops wird die Bibliothek von Ralph Giordano in den Räumlichkeiten der KZ-Gedenkstätte feierlich eingeweiht.

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Kolloquium

Das 8. Kolloquium zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften findet am 2. Februar 2018 in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte statt. Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos.

Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 24. Januar 2018

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Vortragsreihe

(Um) deutungen. Neueste Forschungen zur Zeitgeschichte

Geschichtsschreibung war und ist immer auch ein Streit um die Deutungshoheit von Ereignissen und Entwicklungen. Prominente Beispiele wären etwa die Französische Revolution, die russische Oktoberrevolution oder die deutsche Novemberrevolution, die im Laufe der Zeit – je nach „Zeitgeist“ – etliche Neubewertungen erfahren haben. Um (Um-) Deutungen historischer Prozesse geht es auch in den neuesten Forschungsergebnissen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, die in der Veranstaltungsreihe der FZH ab Oktober 2017 vorgestellt werden.

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