Veranstaltungen - Rückblick 2018

Vortragsreihe

1968 – to be continued…
 
2018 jährt sich „1968“ zum fünfzigsten Mal. Die große Mehrheit assoziiert damit wohl bestimmte Bilder, wie das des erschossenen Benno Ohnesorgs, des Reden haltenden Rudi Dutschke oder der unbekleideten Mitglieder der Kommune I. Doch können die vielfältigen Ereignisse und (auch globalen) Entwicklungen, die heute für „1968“ stehen, nicht auf einige Bilder und Parolen reduziert werden. Die Veranstaltungen der Reihe behandeln Ereignisse sowie soziale und politische Transformationsprozesse, die mit der Chiffre „1968“ in Verbindung gebracht werden, und ihre Deutungen. Dabei werden auch Ereignisse und Akteure in den Blick genommen, die bisher weniger mit „1968“ in Zusammenhang gestellt wurden. Ziel ist, nicht nur die Ereignisse zu historisieren, die heute für „1968“ stehen, sondern auch über Erinnerungen und Wirkungen in den folgenden Jahrzehnten nachzudenken und damit allzu eingängigen Narrativen über Erfolge oder Scheitern von „1968“ abgewogenere Deutungen entgegenzusetzen.

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Workshop

"... eine Hypothek, an der noch lange zu tragen sein wird."
Ralph Giordano und die 'zweite Schuld': Zur Aktualität einer publizistischen Intervention

Veranstaltungsort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg, Studienzentrum
Datum: 15. und 16. Februar 2018
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Während des Workshops wird die Bibliothek von Ralph Giordano in den Räumlichkeiten der KZ-Gedenkstätte feierlich eingeweiht.

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Kolloquium

Das 8. Kolloquium zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften findet am 2. Februar 2018 in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte statt. Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos.

Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 24. Januar 2018

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Vortragsreihe

(Um) deutungen. Neueste Forschungen zur Zeitgeschichte

Geschichtsschreibung war und ist immer auch ein Streit um die Deutungshoheit von Ereignissen und Entwicklungen. Prominente Beispiele wären etwa die Französische Revolution, die russische Oktoberrevolution oder die deutsche Novemberrevolution, die im Laufe der Zeit – je nach „Zeitgeist“ – etliche Neubewertungen erfahren haben. Um (Um-) Deutungen historischer Prozesse geht es auch in den neuesten Forschungsergebnissen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, die in der Veranstaltungsreihe der FZH ab Oktober 2017 vorgestellt werden.

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