Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften

Das Kolloquium bringt einmal im Semester Historikerinnen und Historiker zusammen, die in der ganzen methodischen und theoretischen Vielfalt des Faches zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften forschen. Das bundesweit einladende Kolloquium bietet die Gelegenheit, historische, aber auch interdisziplinär angelegte Forschungen vom Dissertationskonzept bis zur Postdoc-Arbeit zur Diskussion zu stellen, es dient dem Austausch und der Vernetzung auf diesem Teilgebiet der Sozialgeschichte.

Semesterweise wechselnd findet das Kolloquium als Tagesveranstaltung am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum, am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg, der Bielefeld Graduate School in History and Sociology, an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg sowie dem Historischen Seminar der Universität Leipzig statt. Getragen und finanziert wird das Kolloquium vom Kooperationsprojekt zur „Jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte“ von Friedrich-Ebert-Stiftung und Hans-Böckler-Stiftung.

Die beteiligten Lehrstühle, Institute und Stiftungen möchten mit dieser Kooperation Forschungen zur Geschichte der Arbeitswelt(en) anregen und fördern.

Am 2. Februar 2018 findet das 8. Kolloquium an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg statt.

Programm

11.00 Uhr
Begrüßung

11.15 Uhr
Mandy Stalder-Thon (Bochum): Der Einfluss der Neuen Frauenbewegung auf die Gewerkschaftsbewegung an den Beispielen DGB und ÖTV

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr
Stefan Zeppenfeld (Berlin): Nach der „Gastarbeit“. Türkische Arbeitswelten im West-Berlin der 1970er- und 1980er-Jahre

14.45 Uhr Pause

15.00 Uhr
Johanna Wolf (Leipzig): Transnationale Wege. Reaktionen von Metallgewerkschaftern auf die Globalisierung des Schiffbaus, 1949-1983

16.15 Uhr
Weitere Planung und Schluss

Anmeldung

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 24. Januar 2018. Bei Interesse und weiteren Nachfragen wenden Sie sich an:

PD Dr. Stefan Müller
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Referat Public History
Godesberger Allee 149
53175 Bonn

Tel. 0228/ 883-8072
E-Mail: stefan.mueller@fes.de

Tagungsort
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Raum 2/023

Flyer...

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