Dr. Johanna Sigl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
 
 
Tel. 040/ 431397 0
 
 
Kurzvita

Seit März 2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg

Februar 2021 - April 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Leuphana Universität Lüneburg

März 2017 – März 2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg, Institut für Politikwissenschaft, Fachgebiet Demokratieforschung

Oktober 2016 – April 2011
Doktorandin im Promotionsstudiengang Sozialwissenschaften (gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung) an der Georg-August-Universität Göttingen. Promotion bei Gabriele Rosenthal: „Biografische Wandlungen ehemals organisierter Rechtsextremer. Eine biografieanalytische und geschlechterreflektierende Untersuchung“ (magna cum laude)

November 2010 – Dezember 2008
Jugendbildungsreferentin, ver.di Jugend Niedersachsen – Bremen

Oktober 2008 – Oktober 2002
Studium der Pädagogik und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen (Magistra Artium)

Arbeitsschwerpunkte
 
Gewalt- und Geschlechterforschung, Rechtsextremismusforschung und -prävention, Methoden der interpretativen Sozialforschung

Aktuelles Forschungsprojekt
ForuM – Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland

Ausgewählte Publikationen

Monografien

Biografische Wandlungen ehemals organisierter Rechtsextremer. Eine biografieanalytische und geschlechterreflektierende Untersuchung. Edition Rechtsextremismus, Springer VS, 2018.

Herausgeberschaften

Facetten des Antifeminismus. Angriffe und Eingriffe in Wissenschaft und Gesellschaft.
Gemeinsam mit Karin Fischer und Katharina Kapitza. AlmaMarta, 2021 (in Vorbereitung).

Aufsätze

Wandel der extremen Rechten – Wandel der Sozialen Arbeit? In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit, 2/2020, „Soziale Arbeit und Rechtsextremismus“, S. 18 – 26.

Racist Mobilisation and Sexualisation in the ‘Refugee Debate’ in Germany. In: Journal of Sociology 2020, Vol. 56(1) Special Issue ‘Asylum seekers in the global climate of xenophobia’, S. 69 – 83 (gem. mit Michaela Köttig).

Ansatz Rekonstruktiver Sozialer Arbeit zur Erweiterung des Handlungsspektrums im schulischen Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen. In: Wischmann/Salomon/Springer (Hrsg.): Pädagogik in Zeiten von Krieg und Terror. Jahrbuch für Pädagogik 2017, Peter Lang 2018, S. 243-256 (gem. mit Michaela Köttig).

Geschlechterperspektiven für die Mädchenarbeit gegen Rechts am Beispiel antifeministischer Agitationen. In: Betrifft Mädchen*, Beltz Juventa, 31 Jg., 4, 2018, S. 154-158.
 
Sammelband

Identitäre Zweigeschlechtlichkeit. Über männliche Inszenierungen und Geschlechterkonstruktionen bei den Identitären. In: Speit (Hrsg.): Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktion der Neuen Rechten. Christoph Links, 2018, S. 160 – 172.

Frauenbilder - Männerbilder. Gender im Rechtsrock am Beispiel Brandenburg". In: Botsch/Raabe/Schulze (Hrsg.): Rechtsrock. Aufstieg und Wandel neonazistischer Jugendkultur am Beispiel Brandenburgs. be.bra Verlag 2018, S. 301 – 319, (gem. mit Sonja Brasch, Frauke Büttner, Rena Kenzo).

Praxispublikationen

Soziale Arbeit und politische Bildung unter Handlungsdruck. Überlegungen zu den Herausforderungen für die Rechtsextremismusprävention durch die
Medialisierung. In: CJD Hamburg (Hrsg.): Aufruhr in der Echokammer. Fragestellungen und Analysen zum Thema medienpädagogische Interventionen im Feld der Neuen Rechten, 2020, S. 7 – 14.

Biografien und Selbstpräsentationen ehemals organisierter Rechtsextremer. Befunde aus der Forschung. In: Nordverbund Ausstieg Rechts (Hrsg.): Biografien (extrem) rechter Aussteiger*innen und ihr Einsatz in pädagogischen Settings, 2020, S. 91 – 100.

Ausgewählte Vorträge

„Täterzentrierung und vergessene Opfer“, 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Ad-hoc-Gruppe „Kontinuitäten rechter Gewalt und fehlendes Erinnern“ (Organisation gem. mit Gabriele Fischer und Juliane Lang), 14.-24.09.2020 (online)

„Wie viel Rechtsextremismus steckt im Antifeminismus?“, Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Leuphana Universität Lüneburg, 23.10.2019

„Zum Demokratiedefizit in der Sozialen Arbeit mit ehemals organisierten Rechtsextremen“
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 28.04.2018.

„Biographische Wandlungen infolge einer sich transformierenden politischen Orientierung“,
Jahrestagung der Sektion Biographieforschung „Das Politische im Biographischen“, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 17.11.2017.

„Vater, Mutter, Kinder... Familienbild und Geschlechterrollen im Rechtsextremismus“
Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung „Turnschuh. Scheitel. Aluhut“, Rostock
20.03.3017

Mitgliedschaften

Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus

Deutsche Gesellschaft für Soziologie

Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit

Herausgeber*innenkreis der Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung