Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Marcel Bois
Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung
 
 
Kurzvita
 
Seit Juli 2018 Forschungsprojekt im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hamburg
 
2016-2018 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung
 
Seit 2015 Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum
 
2014 Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin
 
2004 – 2013 redaktioneller Mitarbeiter der „Financial Times Deutschland“
 
2001 – 2004 Studium der Fächer Geschichte, Soziologie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, Abschluss: Magister Artium
 
1998 – 2001 Studium der Fächer Geschichte, Soziologie und Kunst- & Medienwissenschaft an der Universität Konstanz
 
 
Arbeitsschwerpunkte
 
Historische Kommunismusforschung, Geschichte der Arbeiterbewegung und anderer sozialer Bewegungen, Exil und Widerstand
 
Aktuelle Forschungsprojekte
 
Das Projekt wird gefördert von der GEW Hamburg.
 
 
Ausgewählte Publikationen
 
Monografien
 
 
Herausgeberschaften
 
Strömungen. Politische Bilder, Texte und Bewegungen. Neuntes DoktarandInnenseminar der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS Manuskripte, Bd. 69), Berlin 2007 (hg. zusammen mit Kora Baumbach, Kerstin Ebert und Viola Prüschenk).
 
Aufsätze
 
Zwischen Burgfrieden, Repression und Massenstreik. Zum Einfluss der Spartakusgruppe auf die Friedensbewegung während des Ersten Weltkrieges, in: Andreas Braune, Mario Hesselbarth und Stefan Müller (Hg.): Die USPD zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus 1917–1922. Neue Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus? Stuttgart 2018, S. 91–106.
 
„Das andere Deutschland verkörperte Pfemfert.“ Die Zeitschrift Die Aktion und der Erste Weltkrieg, in: Frank Jacob und Riccardo Altieri (Hg.): Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914–1918, Berlin 2018, S. 190–202.
 
Margarete Schütte-Lihotzky und das Frankfurter Institut für Sozialforschung, in: maybrief 049, Juni 2018, S. 16-17.
 
„Bis zum Tod einer falschen Ideologie gefolgt“. Margarete Schütte-Lihotzky als kommunistische Intellektuelle, in: Zeitgeschichte in Hamburg 2017, hg. von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg 2018, S. 66–88.

Hermann Weber und die Stalinisierung des deutschen Kommunismus. Eine Rezeptionsgeschichte, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2018, S. 143–162.

Kunst und Architektur für eine neue Gesellschaft. Russische Avantgarde, Arbeitsrat für Kunst und Wiener Siedlerbewegung in der Zwischenkriegszeit, in: Arbeit. Bewegung. Geschichte. Zeitschrift für Historische Studien, 16. Jg., 2017, H. 3, S. 12–34.

Opposing Hitler and Stalin: Left Wing Communists after Expulsion from the KPD, in: Ralf Hoffrogge und Norman LaPorte (Hg.): Weimar Communism as Mass Movement. 1918–1933, London 2017, S. 150–169.

In den Abgrund. Eine kurze Geschichte des Stalinismus in der Sowjetunion, in: Christoph Jünke und Bernd Hüttner (Hg.): Roter Oktober 1917. Beiträge zur Geschichte der Russischen Revolution, Berlin 2017, S. 52–61.

Von den Genossinnen und Genossen verfolgt. Mitglieder der KPD als Opfer des Großen Terrors in der Sowjetunion, in: Lernen aus der Geschichte, 3/2017, S. 13-17.
 
Zurück ins Bewusstsein. Ein kurzer Ausblick auf hundert Jahre Revolution und Kriegsende, in: Axel Weipert u.a. (Hg.): „Maschine zur Brutalisierung der Welt“? Der Erste Weltkrieg – Deutungen und Haltungen. 1914 bis heute, Münster 2017, S. 76–94.
 
Jenseits des Expressionismus. Die Aktion als Zeitschrift kommunistischer Dissidenz während der Weimarer Republik, in: Expressionismus 5 (2017), S. 25–38.
 
A Transnational Friendship in the Age of Extremes: Leon Trotsky and the Pfemferts, in: Twentieth Century Communism. A Journal of International History 10, 2016, S. 9-29.

Thälmanns Gegenspieler: Hugo Urbahns in der frühen Hamburger KPD, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2016, S. 217-233.

Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung 14. Jg., 2015, H. 3, S. 98-116.

Zeiten des Aufruhrs. Die globalen Proteste am Ende des Ersten Weltkriegs, in: Bernd Hüttner (Hg.): Verzögerter Widerstand. Die Arbeiterbewegung und der Erste Weltkrieg, Berlin 2015, S. 103-116.
 
Linkskommunismus, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. 8/II, hg. von Wolfgang Fritz Haug u.a., Hamburg 2015, Sp. 1180-1193.
 
Die Tradition bewahrt. Kommunistische Opposition in Schlesien vor 1933, in: Cornelia Domaschke u.a. (Hg.): Widerstand und Heimatverlust. Deutsche Antifaschisten in Schlesien, Berlin 2012, S. 107-123.
 
Ein kleiner Boom. Entwicklungen und Tendenzen der KPD-Forschung seit 1989/90, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2010, S. 309-322 (zusammen mit Florian Wilde).
 
Eine Geschichte der Namenlosen. Die deutsche Gesellschaft im Spiegel sozialer Bewegungen. Ein Gastessay, in: 360 Grad. Das studentische Journal für Politik und Gesellschaft, 2008, H. 2, S. 64-71.
 
Clara Zetkin und die Stalinisierung von KPD und Komintern, in: Ulla Plener (Hg.): Clara Zetkin in ihrer Zeit. Neue Fakten, Erkenntnisse, Wertungen, Berlin 2008, S. 149-156.
 
Vergessene Kommunisten. Die „Weddinger Opposition“ der KPD, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2008, S. 58-67.
 
„Modell für den künftigen Umgang mit innerparteilicher Diskussion“? Der Heidelberger Parteitag der KPD 1919, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 6. Jg., 2007, H. 2, S. 33-46 (zusammen mit Florian Wilde).
 
 
Ausgewählte Vorträge
 
Die Revolution 1918/19: Gespaltene Erinnerung, Beitrag zur Konferenz „Gewerkschaften in revolutionären Zeiten – Europa 1917 bis 1923“, Hans-Böckler-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung und Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Berlin 11./12.10.2018.

Der unbekannte Mann an Schütte-Lihotzkys Seite: Hans Wetzler, Beitrag zur Tagung „Architektur. Politik. Geschlecht. Neue Perspektiven auf Leben und Werk Margarete Schütte-Lihotzkys“, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Universität für Angewandte Kunst, Wien, 9./10.10.2018.
 
Margarete Schütte-Lihotzky: Von der Akteurin des Roten Wien zur Kritikerin des Austromarxismus, Vortrag im Rahmen der Reihe „Vienna Rossa Check“, Architekturzentrum und Institut für Kunst und Architektur an der Akademie der bildenden Künste, Wien, 17.04.2018.

„Wir müssen die Gegenwart vergessen. Wir müssen alles aufs Neue gestalten“. Die Revolution von 1917 und die Zukunftsträume der russischen Avantgarde, Vortrag (mit Valerija Kuzema), FSI Geschichte der Freien Universität Berlin, Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Berlin, 25.01.2018.

Die Kunst der Revolution. Russische Avantgarde im jungen Sowjetstaat, Vortrag im Rahmen der Tagung „Perspektiven auf den Roten Oktober. Einhundert Jahre Russische Revolution 1917“, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin, 03.-05.11.2017.

Vergessen, verdrängt und wiederentdeckt. Zur Rezeption des Linkskommunismus der Zwischenkriegszeit in der Bundesrepublik, Beitrag zur Konferenz „Linke Zwischengruppen. Vor, mit und jenseits der Neuen Linken in beiden deutschen Staaten“, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Hamburg, 12./13.10.2017.
 
„Krieg dem Kriege“. Spartakusgruppe und Friedensbewegung 1916-1918, Beitrag zu „100 Jahre Gründung der USPD. Wissenschaftliches Kolloquium zur Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung“, Weimarer Republik e.V., Forschungsstelle Weimarer Republik an der FSU Jena u.a., Gotha, 06.04.2017.
 
„Auf Jahre hinaus war ich ‚persona non grata‘.“ Margarete Schütte-Lihotzky im Wien der Nachkriegszeit, Beitrag zum Symposium „Die Migration politischer Ideen. Österreichische jüdische linke Intellektuelle zwischen Exil und Rückkehr (1933-1955)“, Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Wien, 14./15.11.2016.
 
"Das andere Deutschland verkörpert Pfemfert". Die Zeitschrift "Die Aktion" und der Erste Weltkrieg, Beitrag zur Konferenz "Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus", Kurt-Eisner-Verein, Würzburg, 16.-17.07.2016.
 
Ein vergessener Parteikonflikt: Der Kampf gegen die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik, Abendvortrag in der Reihe "Konflikte" des Historischen Vereins der Pfalz, Ludwigshafen, 12.05.2016.
 
Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik, Vortrag in der Vorlesungsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“, Universität Hamburg, 18.01.2016.
 
Vergessen, erinnert, verkannt: Die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, Vortrag bei der Jubiläumstagung „Vergessen, Erinnern, Feiern“ des Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V., Berlin, 27./28.11.2015.
 
Peter Umland – ein Brunsbüttler Kommunist gegen Hitler und Stalin, Abendvortrag, Verein für Brunsbütteler Geschichte, Brunsbüttel, 23.03.2015.
 
Kommunisten gegen Hitler und Stalin, Vortrag im Begleitprogramm der Ausstellung „‚Ich kam als Gast in eurer Land gereist …‘ Deutsche Hitlergegner als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933-1956“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, 19.03.2015.
 
Thälmanns Gegenspieler. Zum 125. Geburtstag des Kommunisten und ehemaligen Bürgerschaftsabgeordneten Hugo Urbahns (1890-1946), Abendvortrag, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, 19.02.2015
 
Vergessene Kommunisten. Die „Weddinger Opposition“ der KPD in der Weimarer Republik, Vortrag bei der Tagung „Geschichte der linken KPD-Opposition und anderer Zwischengruppen der Weimarer Republik“, Stadtarchiv Gelsenkirchen, 15./16.11.2014.
 
Coming next: 100 Jahre Novemberrevolution, Vortrag im Panel „Internationalismus und Arbeiterbewegung nach dem Ersten Weltkrieg“, Tagung „‚Geschichte wiederholt sich nicht, aber …‘. 100 Jahre Erster Weltkrieg – 100 Jahre Bezugnahmen und Deutungen in Europa“, Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen, Wuppertal, 19.-21.09.2014.
 
90 Jahre „Hamburger Aufstand“: Vom Scheitern einer Revolution, Abendvortrag, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, 22.10.2013
 
Willi Münzenberg und die linke Opposition in der KPD, Vortrag im Panel „Gruppen und Milieus innerhalb der kommunistischen Bewegung: Willi Münzenberg und die Komintern – Deutschland, Russland/Sowjetunion 1919-1943“, Europäische Willi-Münzenberg-Arbeitstagung: Internationalismus, transnationale Solidaritätsnetzwerke, Antifaschismus und Antistalinismus in den 1920er und 1930er Jahren, Zentrum für Zeithistorische Forschung (Potsdam), Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität (Bochum) u.a., Berlin, 12./13.10.2012.
 
The Rise and Fall of United Front Politics in the Weimar KPD, Vortrag im Panel History of the international communist Movement”, 8th Historical Materialism annual conference, London, 10.-13.11.2011.
 
Auszeichnungen und Stipendien
 
Seit 2016 Forschungsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung
 
2016 Reisestipendium der Herbert-und-Elsbeth-Weichmann-Stiftung (für Forschungsaufenthalt in Wien)
 
2015 Wissenschaftspreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen für „Kommunisten gegen Hitler und Stalin“
 
2005 - 2008 Promotionsstipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung