Buchpräsentation

Dorothee Wierling stellt ihr neues Buch vor:

„Mit Rohkaffee handeln“. Hamburger Kaffeeimporteure im 20. Jahrhundert
6. September 2018, 18.30 Uhr, Speicherstadtmuseum, Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg

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Konferenz

Perceptions of Apartheid in Western Europe 1960 – 1990
Conference 13th to 15th September 2018

Organizers: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Universität Kopenhagen

Venue: University of Hamburg, Faculty of Business, Economics and Social Sciences, Von-Melle-Park 9, Room S29 & S30

How did Western European societies respond to the apartheid system in South Africa? In the last two decades this question has mainly been answered in the contexts of specific national historical researches, more or less detached from each other. Understanding those responses as a transnational and entangled history between Western European and South African societies on the contrary is still a desideratum in contemporary historical research. The conference will focus on those entanglements during the time of the 1960s until the 1990s. A key term for analyzing and understanding those responses is the one of ‘perceptions’. Governments, companies, trade unions, churches, political parties, protest movements and other societal groups and institutions reactions on the apartheid system were based on a complex processes of perceptions. Those processes of perception refer to different systems of meaning linked to different spheres and times of Western European societies and those in South Africa.

What the conference aims at is to reflect ‘Perceptions of Apartheid’ in its complex manifestations and ramifications. The lectures will discuss ‘reactions from afar’, they will examine the involvement of West European protagonists in South African society during apartheid era and they will focus on entanglements, transitions and processes of cultural translations between Western Europe and South Africa.

What changed in Western European societies through those ‘Perceptions of Apartheid’? To which specific national contexts do those perceptions refer? In which way do those perceptions and reactions exceed the national frames and enter a transnational space? Can we speak of a specific West European way of perceiving events and developments in South Africa from 1960s to 1990s or were those perceptions totally disparate?

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Tagung

Architektur. Politik. Geschlecht.
Neue Perspektiven auf Leben und Werk Margarete Schütte-Lihotzkys
9. und 10. Oktober 2018 – Internationale Tagung
Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof
1010 Wien, Schönlaterngasse 5

Veranstalter: Universität für angewandte Kunst Wien in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)

Anlässlich der 120. Wiederkehr des Geburtstags von Margarete Schütte-Lihotzky schrieb die Tageszeitung Der Standard, die Wienerin gelte „bis heute als unangefochtener Mythos der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die Nachschlagewerke rühmen sie als ‚erste Architektin Österreichs‘, als ‚Pionierin der sozialen Architektur‘, als ‚Erfinderin der Frankfurter Küche‘, als ‚Aktivistin der Frauenbewegungen‘, als ‚Heldin des Widerstands gegen die Nazi-Diktatur‘.“
Tatsächlich ist das Bild, das in der Öffentlichkeit von der Wiener Architektin gezeichnet wird, wenig ausdifferenziert. Im Gegensatz dazu steht eine in den vergangenen Jahren zu beobachtende intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit Leben und Werk Schütte-Lihotzkys. An der Universität für angewandte Kunst Wien (UaK) ist ihr Nachlass der am häufigsten beforschte Quellenbestand.

Aus diesen Gründen veranstaltet die UaK in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg eine zweitägige, interdisziplinäre Konferenz. Kunsthistoriker/innen, Architekt/innen, Pädagog/innen, Ethnolog/innen und Geschichtswissenschaftler/innen werden neue Forschungsfragen und -ansätze sowohl zum architektonischen Œuvre als auch zum bislang wenig beachteten politischen Werdegang der langjährigen Kommunistin präsentieren. Im Fokus stehen dabei unter anderem geschlechterhistorische Perspektiven, zudem sollen Schütte-Lihotzkys politische und berufliche Netzwerke beleuchtet und ein Blick auf ihre transnationalen Erfahrungen geworfen werden, die das Jahrhundertleben der im Januar 2000 verstorbenen Wienerin prägten. Nicht zuletzt soll die Rezeptionsgeschichte ihres bekanntesten Werks, der „Frankfurter Küche“, nachgezeichnet werden.

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